Ekzemsymptome verstehen
- Die Erscheinungsformen von Ekzemen können unterschiedlich sein, umfassen aber im Allgemeinen charakteristische Anzeichen.
- Trockene Haut mit roten, schuppigen Stellen und Schmerzen mit sehr starkem Juckreiz.
Auch eiternde Bläschen, Papeln, Krustenbildung und Schuppenbildung sind häufige Merkmale. - Die betroffenen Stellen variieren von Alter zu Alter, was dazu führt, dass die Säuglinge Anzeichen und Symptome an Kopfhaut, Wangen, Gesicht und Gliedmaßen entwickeln.
- Bei den Erwachsenen zeigen sich Anzeichen und Symptome an Kopf, Händen, Füßen und Hals.
Ayurveda beschreibt die Ekzemsymptome von Vicharchika mit ähnlichen Merkmalen. Acharya Charaka erwähnt Hautläsionen mit Kandu (Juckreiz), Pidaka (Furnieren oder Blasen), Shyava (dunkler oder bläulich-schwarzer Verfärbung) und Bahusrava (starkem Nässen oder Ausfluss). Weitere klassische Beschreibungen umfassen schmerzhafte und trockene Läsionen mit leichtem bis mäßigem Juckreiz bis hin zu schwärzlichen Läsionen mit starkem Juckreiz und wässrigem Ausfluss. Häufige Symptome sind Raji (Schuppenbildung), Rukshata (Trockenheit) und Ruja (Schmerzen). Diese Erkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.
Was verursacht die Ausbreitung von Ekzemen?
Ekzem, insbesondere an den Handflächen, wird von vielfältigen Faktoren beeinflusst, sowohl endogenen als auch exogenen.
- Allergene wie Metalle (Nickel), Duftstoffe oder Chemikalien können eine allergische Kontaktdermatitis auslösen.
- Eine irritative Kontaktdermatitis entsteht in der Regel durch häufigen Kontakt mit Wasser, Schmutz und Reinigungsmitteln.
- An manchen Arbeitsplätzen, an denen die Person häufig mit Wasser/Flüssigkeiten in Kontakt kommt, erhöht sich das Risiko für Handekzeme.
- Bei Personen mit einer Vorgeschichte von atopischer Dermatitis oder anderen allergischen Erkrankungen besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko.
- Umweltfaktoren wie Wetterveränderungen und erhöhte Luftfeuchtigkeit können pathologisch zu dieser Erkrankung beitragen.
Ekzembehandlung und -vorbeugung im Ayurveda
Ayurveda bietet einen umfassenden Ansatz zur Ekzembehandlung mit Schwerpunkt auf Prävention und der Identifizierung der ursächlichen Erkrankung. Vicharchika gilt allgemein als Kapha-dominante Tridoshaja Vyadhi (eine Erkrankung, die alle drei Doshas betrifft, wobei Kapha überwiegt), obwohl sie in einigen Texten auch als Pitta-dominant definiert wird.
Ayurveda-Ekzembehandlung umfasst Shodhana Chikitsa (Reinigungstherapie), Shamana Chikitsa (Palliativtherapie) und Rasayana Chikitsa (Verjüngungstherapie) sowie die strikte Einhaltung von Pathya Ahara und Vihara (gesunde Ernährung und Lebensweise) und die Vermeidung von Apathya Ahara und Vihara (ungesunde Ernährung und Lebensweise).
Shodhana Chikitsa zielt darauf ab, krankhafte Doshas aus dem Körper zu entfernen. Dies ist wichtig, da Vicharchika ohne die Behandlung der Ungleichgewichte in der Regel als unheilbar gilt. Je nach dominierendem Dosha werden individuelle Reinigungsrituale wie Vamana (Erbrechen) bei Kapha-Dominanz oder Virechana Bei Pitta-Dominanz werden Abführmittel (Purgation) angewendet. Aderlass wird als wirksame Behandlungsmethode bei Hauterkrankungen sehr geschätzt.
Shamana Chikitsa folgt Shodhana, um verbliebene Doshas zu entfernen, und umfasst sowohl innere als auch äußere Anwendungen. Dazu gehören verschiedene innerliche Kräuterpräparate und äußerliche Anwendungen wie Cremes, Flüssigkeitsspritzungen, Puder, medizinische Bäder und Räucherungen für betroffene Hautpartien.
Rasayana Chikitsa spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung von Rückfällen, insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Diese Therapie nährt das Körpergewebe und ist besonders bei langjährigen Krankheiten angezeigt. Studien haben gezeigt, dass die Integration von Verjüngungstherapien in die konventionelle ayurvedische Behandlung die Rückfallquote von Ekzemen deutlich senken kann. Eine Studie verdeutlichte, dass die Kombination einer Verjüngungstherapie mit einer bestimmten Behandlungsmethode zwar bei 22.6 % der Patienten zu einer vollständigen Remission führte, aber überraschenderweise bei 89.5 % der Patienten einen Rückfall verhinderte. Obwohl es im Ayurveda keine dauerhafte Heilung für Ekzeme gibt, ist bekannt, dass intermittierende Entgiftung, die strikte Einhaltung von Ernährungsumstellung und Lebensstiländerungen sowie die Einnahme von Medikamenten das Fortschreiten der Erkrankung, Rückfälle und Verschlimmerungen aufhalten können.
Eine gesunde Ernährung (Pathya) ist unerlässlich, um die Krankheit zu kontrollieren und ihr vorzubeugen. Dazu gehört der Verzehr von leicht verdaulichen Speisen, bitterem Gemüse, altem Getreide, bestimmten Fleischsorten und bestimmten Hülsenfrüchten. Empfehlenswert sind auch die Verwendung bestimmter Öle und medizinischer Shampoos.
Ungesunde Ernährung und Gewohnheiten (Apathya) sind beispielsweise schwere Speisen, zu viel Milch und Milchprodukte, saure Speisen, Joghurt, bestimmte Fleischsorten, Fisch, Jaggery (Palmzucker), Sesam sowie salzige oder scharfe Speisen. Auch Schlafen am Tag, starkes Schwitzen, übermäßiger Sport, das Unterdrücken natürlicher Bedürfnisse und unangemessenes Verhalten zählen zu den ungesunden Gewohnheiten, die zu meiden sind.
Die besten Tipps zur Ekzemprävention: So verhindern Sie die Ausbreitung von Handekzemen
Eine wirksame Vorbeugung von Handekzemen sowie von Ekzemen im Allgemeinen lässt sich am besten durch einen vielschichtigen Ansatz erreichen, der die Erkenntnisse sowohl moderner als auch ayurvedischer Techniken kombiniert:
- Hautfeuchtigkeit bewahren: Häufiges und regelmäßiges Eincremen ist entscheidend. Das Auftragen von Feuchtigkeitscreme 3- bis 4-mal täglich, insbesondere nach dem Händewaschen, kann die Häufigkeit von Handekzemen deutlich reduzieren. Dies gewährleistet den Erhalt der Schutzfunktion und des Feuchtigkeitshaushalts der Haut.
- Auslöser erkennen und meiden: Achten Sie darauf, bekannte Reizstoffe und Allergene wie z. B. aggressive Seifen, Waschmittel, Chemikalien und bestimmte Umweltbedingungen zu identifizieren und den Kontakt damit zu reduzieren. Verwenden Sie milde, parfümfreie Reinigungsmittel.
- Tragen Sie Schutzhandschuhe: Bei Arbeiten mit reizenden Stoffen oder in feuchter Umgebung sollten Sie Schutzhandschuhe tragen. Das Einlegen von Gummihandschuhen in Baumwollhandschuhe bietet zusätzlichen Schutz und Komfort.
- Händehygiene: Sauberkeit ist wichtig, aber übermäßiges Händewaschen, insbesondere mit heißem Wasser, kann Ekzeme reizen. Waschen Sie Ihre Hände jedes Mal mit lauwarmem Wasser und cremen Sie sie anschließend ein.
- Gesunde Ernährung: Befolgen Sie die Ernährungsempfehlungen des Ayurveda, indem Sie leichte und bittere Speisen, alte Getreidesorten verzehren und unverträgliche Lebensmittelkombinationen, schwere Speisen, zu viele Milchprodukte, saure Lebensmittel sowie scharfe oder salzige Speisen vermeiden.
- Strategien zur Stressbewältigung: Stress kann Hautschübe auslösen. Integrieren Sie beruhigende Praktiken wie Meditation oder Yoga und achten Sie auf ausreichend Ruhe und Schlaf, um eine gesunde Haut zu fördern.
- Denken Sie an Ayurveda-Entgiftung: Mit der Hilfe eines ausgebildeten Ayurveda-Therapeuten können Entgiftungsbehandlungen das Gleichgewicht wiederherstellen. Doshas aus dem Körper ausspülen und so langfristig vorbeugen.
Sich über die Auslöser von Ekzemen und den Wert regelmäßiger vorbeugender Maßnahmen zu informieren, ist besonders im beruflichen Umfeld von entscheidender Bedeutung.
Fazit

