Häufig gestellte Fragen
Besteht ein Zusammenhang zwischen Fibroadenom und Brustkrebs?
Keineswegs. Es könnte jedoch ein Risikofaktor für die Entwicklung von Brustkrebs im späteren Lebensalter sein. Die meisten Fibroadenome bleiben gutartig. Die Familiengeschichte spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs. Wenn bei einer Ihrer nahen Verwandten Brustkrebs diagnostiziert wurde, sollten Sie Knoten in Ihrer Brust aufmerksam beobachten. Durch sorgfältige Überwachung lässt sich das Risiko einer Entwicklung von Brustkrebs ausschließen.
Ist eine Operation die letzte Option bei Fibroadenomen?
Ein Fibroadenom ist, solange es gutartig ist, in der Regel unbedenklich. Vergrößert es sich jedoch (d. h. > 3 cm), kann es das umliegende Brustgewebe komprimieren. Brusterhaltende Operation (Lumpektomie) und Kryoablation sind gängige operative Verfahren bei Fibroadenomen. Bei der Lumpektomie (Exzisionsbiopsie) wird das Gewebe operativ entfernt und zur histopathologischen Untersuchung eingeschickt. Bei der Kryoablation wird der Knoten durch Vereisung zerkleinert.
Welche Änderungen des Lebensstils können vorgenommen werden, um Fibroadenomen vorzubeugen?
Studien haben gezeigt, dass sich Fibroadenome durch geeignete Lebensstiländerungen teilweise verhindern lassen. Der Verzehr von grünem Blattgemüse, Omega-3-reichen Lebensmitteln wie Leinsamen, Kreuzblütlern und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln gilt als hilfreich. Kreuzblütler wie Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli und Kohl enthalten östrogenregulierende Verbindungen wie Indol-3-Carbinol. Von regelmäßigem und übermäßigem Konsum von Milchprodukten wird abgeraten. Körperliche Aktivität durch Sport oder Yoga hilft, Kapha im Körper zu reduzieren. Auch eine reduzierte Einnahme von oralen Kontrazeptiva kann zur Vorbeugung von Fibroadenomen beitragen.