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Bluthochdruck

Hypertonie (Bluthochdruck), auch arterielle Hypertonie genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Arterien erhöht ist. Bluthochdruck belastet das Herz und kann zu hypertensiver Herzkrankheit und koronarer Herzkrankheit führen.

Bluthochdruck ist ein bedeutender Risikofaktor für Schlaganfall, Aneurysmen der Arterien (z. B. Aortenaneurysma), periphere arterielle Verschlusskrankheit und chronische Nierenerkrankung. Laut WHO-ISH (Weltgesundheitsorganisation – Internationale Gesellschaft für Hypertonie) liegt Bluthochdruck vor, wenn der Blutdruck dauerhaft über 140/90 mmHg liegt. Das Motto des Welttages der Gesundheit 2013 lautete „Bluthochdruck“. Ziel des Welttages der Gesundheit 2013 war die Reduzierung von Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Die Behandlungsmethoden von Apollo AyurVAID für Bluthochdruck umfassen sowohl innerliche Medikamente als auch Therapien, die nach sorgfältiger Abwägung des individuellen klinischen Zustands des Patienten eingesetzt werden. Häufig kommen Therapien wie Talam (Salbungen), Shirodhāra (das Eingießen medizinischer Flüssigkeiten in einer bestimmten Weise), Virechana (eine Art der Ausleitung) und Raktamokshana (Aderlass) zum Einsatz. Durch die richtige Behandlung kann eine deutliche Verbesserung und die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks erreicht werden. Ein frühzeitiger Einsatz der Ayurveda-Medizin trägt dazu bei, Komplikationen vorzubeugen.

Anzeichen und Symptome

A. Anzeichen von Bluthochdruck

1. Vitalzeichen – Erhöhter Blutdruck, Bradykardie, starker Puls
2. Haut – Rötung, Schwitzen, Blässe
3. Herz-Kreislauf-System – Gestaute Halsvenen, Extremitätenödeme, Lungenödeme
4. Neurologische Symptome – Vermindertes Bewusstsein, Bewegungsstörungen, Symmetrie von Gesicht und Extremitäten, Krampfanfälle, ungleiche Pupillen.

B. Symptome der Hypertonie

1. Keine Symptome
2. Unspezifische Symptome
3. Kopfschmerzen, insbesondere morgendliche Kopfschmerzen
4. Tinnitus
5. Schwindel
6. Verwirrung
7. Schläfrigkeit
8. Sehprobleme
9. Angina pectoris
10. Atembeschwerden
11. Unregelmäßiger Herzschlag
12. Blut im Urin
13. Nasenbluten
14. Viele Symptome sind Folge von Komplikationen der Hypertonie.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren für Bluthochdruck gehören folgende:

1. Alter – (älter als 55 Jahre bei Männern, 65 Jahre bei Frauen)
2. Familiäre Vorbelastung – mit vorzeitigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Männer unter 55 Jahren oder Frauen unter 65 Jahren)
3. Geschlecht – Männer haben ein höheres Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken als Frauen.
4. Rauchen – Starkes Rauchen erhöht das Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken.
5. Adipositas (Body-Mass-Index ≥30 kg/m2)
6. Körperliche Inaktivität
7. Dyslipidämie – veränderte Blutfettwerte
8. Zuckerkrankheit
9. Mikroalbuminurie oder geschätzte GFR <60 ml/min

Diagnose & Tests

Diagnose

Die Diagnose erfolgt klinisch durch Blutdruckmessung mit einem Sphygmomanometer. Ein systolischer Blutdruck (SBP) >139 mmHg und/oder ein diastolischer Blutdruck (DBP) >89 mmHg ist diagnostisch. Grundlage hierfür ist der Mittelwert von mindestens zwei korrekt durchgeführten Blutdruckmessungen im Sitzen.

Tests

Bei primärer Hypertonie sind Tests von entscheidender Bedeutung, um das Stadium der Erkrankung zu bestimmen und geeignete Behandlungsoptionen auszuwählen.

Prähypertonie mit einem systolischen Blutdruck von >120 und <139 mmHg und einem diastolischen Blutdruck von >80 und <89 mmHg. Keine Krankheitskategorie. Bei dieser Gruppe mit erhöhtem Risiko für Bluthochdruck sollte eine Lebensstiländerung empfohlen werden. Dazu gehören Gewichtsreduktion (z. B. durch die DASH-Diät), regelmäßige körperliche Aktivität wie zügiges Gehen (z. B. 30 Minuten) und mäßiger Alkoholkonsum.

Stufe 1-  Bluthochdruck mit einem systolischen Blutdruck zwischen 140 und 159 mmHg und einem diastolischen Blutdruck zwischen 90 und 99 mmHg. Neben einer Anpassung des Lebensstils ist auch eine ärztliche Intervention erforderlich.

Stufe 2-  Bluthochdruck mit einem systolischen Blutdruck von ≥160 mmHg und einem diastolischen Blutdruck von ≥ 100 mmHg. Neben einer Anpassung des Lebensstils ist bei den beiden oben genannten Faktoren eine Behandlung wie Dhara und Virechana erforderlich, um weitere Komplikationen zu verhindern.

Die Diagnostik kann Bluttests und/oder EKG, Echokardiographie etc. umfassen, um andere sekundäre Ursachen von Bluthochdruck auszuschließen, wie z. B. intrinsische Nierenerkrankungen, renovaskuläre Erkrankungen, Hormonüberschuss, Schlafapnoe, Phäochromozytom, Aortenisthmusstenose und Hyper-/Hypothyreose.

1. Serumkreatinin
2. 24-Stunden-Urin-Metanephrin- und Normetanephrin-Test
3. 24-Stunden-Aldosterontest, Dexamethason-Suppressionstest
4. Doppler-Flussuntersuchung
5. Computertomographie und Magnetresonanzangiographie
6. Schlafstudie mit O2-Sättigung,
7. Serum-TSH, PTH und
8. Serumkalium
9. Lipidprofil

Ayurveda-Behandlung von Bluthochdruck

Ayurveda-Konzept

Bluthochdruck ist eine Störung des Blutgewebes (Rakta Dhatu) und wird im Volksmund als Shonita Dusti (verunreinigtes Blut) bezeichnet. Shonita Dusti umfasst klinische Manifestationen, die denen von Bluthochdruck ähneln. Die Erkrankung Shonita Mada kann Symptome einer malignen Hypertonie nachahmen. Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schlaflosigkeit, Erbrechen, Übelkeit und Erbrechen sowie Übelkeit und Erbrechen ähneln den Manifestationen von Bluthochdruck. Verschiedene neurologische Ausfälle wie Delir und Bewusstseinsstörungen, die als Folge einer malignen Hypertonie auftreten, deuten auf die fortschreitende Zunahme von Shonita Dusti hin, die zu Mada, Moorcha und Sanyasa führen kann. Eine frühzeitige Intervention und Behandlung von Bluthochdruck trägt dazu bei, das Fortschreiten zu Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, ischämische Herzkrankheit) und zerebrovaskulären Erkrankungen (Schlaganfall) zu verhindern.

Ayurvedischer Ansatz zur medizinischen Behandlung

Je nach Dominanz der Doshas und dem jeweiligen Krankheitsstadium (Avastha) variiert der Behandlungsplan. Die Therapie bei Shonitadushti umfasst Nidana Parivarjana (Vermeidung der auslösenden Faktoren wie übermäßiger Alkoholkonsum, salzige Speisen, Bewegungsmangel, psychischer und physischer Stress sowie Kälte), Shodhana in Form von Virechana (Darmreinigung mittels Einlauf), Shirovirechana (Nasenreinigung), Raktamokshana (Aderlass), Shirodhara (eine spezielle Technik, bei der medizinisches Öl über den Kopf gegossen wird), Pichu, Talam (Anwendung eines medizinischen Tampons auf dem Kopf), Shamana-Medikamente (verschiedene orale Medikamente) und Rasayana Chikitsa.

Durch eine angemessene Behandlung lässt sich eine deutliche Verbesserung der Blutdruckwerte im Normbereich erzielen. Ein frühzeitiger Einsatz von Ayurveda kann Komplikationen vorbeugen. Bei bösartigen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Leiden ist zwar eine gewisse Wirksamkeit erkennbar, der Nutzen der Behandlung jedoch unvorhersehbar. Das Ziel der Behandlung ist jedoch stets die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.

Behandlungsspezifische Informationen

Die Art der Erkrankung erfordert ein langfristiges Behandlungsprotokoll mit kontinuierlicher innerlicher Medikamenteneinnahme und regelmäßigen Therapien. Der Patient muss auch während der Genesungsphase eine Naimittikarasayana-Therapie (eine auf die Erkrankung abgestimmte Verjüngungstherapie) erhalten.

Unser Ansatz

Das Apollo AyurVAID-Protokoll basiert auf dem einfachen Grundsatz, dass der Arzt Diagnosen und Behandlungen ausschließlich auf Grundlage ausreichender Evidenz stellen darf. Diese Evidenz sollte, gemäß den Grundprinzipien des Ayurveda, sowohl patientenbezogen (Rogi) als auch krankheitsbezogen (Roga) sein.

Wie ist das möglich?
  • Eine gründliche und vollständige Aufzeichnung der Krankengeschichte des Patienten, die jeden noch so kleinen Aspekt seines/ihres Lebensstils erfasst.
  • Eine gründliche klinische Untersuchung von Kopf bis Fuß, bei der gesundheitliche Risikofaktoren aufgedeckt werden, die dem Patienten nicht bewusst sind und die in direktem oder keinem Zusammenhang mit seinen aktuellen Beschwerden stehen.
  • Dieser Prozess der detaillierten Anamnese und klinischen Untersuchung – einschließlich der klassischen Srotha-Vikrti-Pariksha – führt zu einem genauen Verständnis des Dosha-Status des Einzelnen und legt die Grundlage für eine genaue Differenzialdiagnose und medizinische Behandlung.
  • Des Weiteren hat der Patient Anspruch darauf, klar und verständlich über die gestellte Diagnose informiert zu werden und die für ihn vorgeschlagene medizinische Behandlung zu verstehen. Der Arzt darf die Behandlung nur mit der informierten Zustimmung des Patienten durchführen.

Medizinische Fallstudien

Patientengeschichten

Stimme der Patienten

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*Der Behandlungserfolg kann von Patient zu Patient variieren.

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