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Nierensteine sind harte, kieselsteinartige Gebilde, die sich in einer oder beiden Nieren bilden, wenn der Urin eine erhöhte Konzentration bestimmter Mineralien aufweist. Bei fachgerechter Behandlung durch einen Arzt verursachen Nierensteine selten bleibende Schäden.
Nierensteine variieren in Größe und Form. Sie können so klein wie ein Sandkorn oder so groß wie eine Erbse sein. In seltenen Fällen erreichen sie die Größe von Golfbällen.
Nierensteine können glatt oder kantig sein und sind meist gelb oder braun. Ein kleiner Nierenstein kann von selbst durch die Harnwege wandern und dabei kaum oder gar keine Schmerzen verursachen. Ein größerer Nierenstein kann sich jedoch auf dem Weg dorthin festsetzen. Ein festsitzender Nierenstein kann den Harnfluss blockieren und starke Schmerzen oder Blutungen verursachen.
Haben Nierensteine noch einen anderen Namen?
Die wissenschaftliche Bezeichnung für einen Nierenstein lautet Nierenstein oder Nephrolith. Im medizinischen Bereich wird diese Erkrankung auch als Nephrolithiasis, Urolithiasis oder Harnsteine bezeichnet.
Sie haben wahrscheinlich einen von vier Haupttypen von Nierensteinen. Die Behandlung von Nierensteinen hängt in der Regel von ihrer Größe, Lage und Zusammensetzung ab.
Kalziumsteine
Kalziumsteine, darunter Kalziumoxalatsteine und Kalziumphosphatsteine, sind die häufigsten Nierensteinarten. Kalziumoxalatsteine kommen häufiger vor als Kalziumphosphatsteine.
Kalzium aus der Nahrung erhöht nicht das Risiko für Kalziumoxalatsteine. Normalerweise gelangt überschüssiges Kalzium, das nicht von Knochen und Muskeln verbraucht wird, in die Nieren und wird mit dem Urin ausgeschieden. Geschieht dies nicht, verbleibt das Kalzium in den Nieren und verbindet sich mit anderen Stoffwechselprodukten zu einem Nierenstein.
Harnsäuresteine
Harnsäuresteine können sich bilden, wenn der Urin zu viel Säure enthält. Der Verzehr von viel Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch – insbesondere Innereien – kann den Harnsäuregehalt im Urin erhöhen.
Struvit-Steine
Struvitsteine können sich nach einer Harnwegsinfektion bilden. Sie können plötzlich entstehen und schnell an Größe zunehmen.
Cystinsteine
Cystinsteine entstehen durch eine erbliche Stoffwechselstörung namens Cystinurie. Bei Cystinurie gelangt die Aminosäure Cystin über die Nieren in den Urin.
Komplikationen durch Nierensteine sind selten, wenn man sich vor dem Auftreten von Problemen an einen Arzt wendet.
Unbehandelte Nierensteine können folgende Folgen haben:
Das Risiko, Nierensteine zu entwickeln, ist bei bestimmten Erkrankungen erhöht, darunter:
Urolithiasis bezeichnet die Bildung von Steinen in den Harnwegen (Niere, Harnleiter, Blase und Harnröhre). Ein Synonym für Urolithiasis ist Harnstein/Harnkonkrement. Im Ayurveda wird Urolithiasis als Ashmari bezeichnet, was Konkremente oder Steine bedeutet. Kleine, pulverartige Partikel werden als Sharkara oder Sikatai (Harnkörner) bezeichnet. Der klassische Ayurveda erklärt zwei Prozesse der Steinbildung: Zum einen durch Stagnation und Übersättigung des Urins, zum anderen durch Kristallisation von im Urin enthaltenen Kristalloiden.
Verschiedene pflanzliche Präparate werden in klassischen Texten erwähnt und sind bis heute wirksam. Je nach Steinart und Dosha-Kombination werden spezifische Medikamentengruppen genannt. Harnsteine werden nach den Doshas – Vata, Pitta, Kapha usw. – klassifiziert und die Behandlung entsprechend beschrieben. Medikamente wie Varuna, Pashanabheda, Trinapanchamoola, Gokshura, Punarnava, Apamargakshar, Chandraprabhavati usw. werden zur Einnahme als Abkochung, fermentierte Lösung, Pulver, Kaltaufguss usw. oder als Nahrungsmittel wie gekochter Reis, Brei usw. empfohlen. Sehr große Steine, die nicht auf medikamentöse Behandlung ansprechen, sollten operativ entfernt werden. Sushruta, der Autor des Lehrbuchs der ayurvedischen Chirurgie, beschrieb hierfür den perinealen Zugang zur Steinentfernung.
Im Ayurveda versteht man die Ungleichgewichte der Doshas, vor allem Kapha, Pitta und in gewissem Maße auch Vata. Bei einem unausgeglichenen Agni werden die Dhatus/Gewebe geschädigt, was zur Bildung von Granthi/Zysten führen kann.
*Der Behandlungserfolg kann von Patient zu Patient variieren.
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